Ernst Dieter Berninghaus verantwortet als promovierter Wirtschaftswissenschaftler zwölf Unternehmen und agiert als Verwaltungsratspräsident mehrerer AGs. Zugleich dient er als Vizepräsident der Denner AG sowie Verwaltungsrat von M-Way, Hotelplan und Digitec. Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung im Topmanagement Schweizer und deutscher Unternehmen fokussiert Berninghaus auf Internationalisierung, Digitalisierung und Handel.

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Ausbildung und Metro

Ernst Dieter Berninghaus, Jahrgang 1965 aus Pulheim bei Köln, wirkt als deutscher Manager. Seine Groeltern betrieben im Bergischen ihr Rewe-Geschäft. Als studierter Wirtschaftswissenschaftler wurde Berninghaus 1990 an der Universität zu Köln zum Dr. rer.pol. promoviert. Die Wirtschaftswissenschaftler dieser Universität gehören zu den fähigsten Spitzenkräften laut deutscher Personalleiter. Dies bestätigen auch aktuelle Studien wie in der Wirtschaftswoche: Im Universitätsranking 2015 liegen Absolventen unter den oberen drei Plätzen.

1991 trat Berninghaus in den Vorstandsstab der Metro Holding AG im Schweizerischen Baar/Zug ein. Ab dem Börsengang der Metro AG arbeitete er mehrjährig zu Internationalisierung sowie Unternehmenspolitik der Gesellschaft. Zugleich trug er als Aufsichtsrat zu den Töchtern Real und Massa sowie Extra und Tip bei. Berninghaus wirkte fünf Jahre in der Schweiz und unterstützte Diversifikation und auch europaweite Expansion.

Die Metro Group wirkt als Dachgesellschaft etlicher Unternehmen im Gro- wie Einzelhandel. Die Düsseldorfer Gruppe mit 300.000 Mitarbeitern operiert in etwa drei Dutzend Ländern.

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Rewe und Vontobel

Ernst Dieter Berninghaus wechselte 1999 zur Unternehmensleitung der Rewe Zentral AG und Rewe Zentralfinanz e.G. Köln. 2001 stieg er in den Vorstand der Rewe auf, wo er insbesonders internationales Geschäft und E-Business managte. Speziell forcierte er Rewes strategische Expansion nach Ost-, Süd- und Mitteleuropa.

Als Rewe Group bedient der Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften sowohl Lebensmittelhandel als auch Touristik. Der Kölner Konzern basiert als genossenschaftliche Handelsgruppe auf selbstständigen Einzelhändlern. Insgesamt erwirtschaftet die Gruppe Gewinne von jährlich über 35 Milliarden Euro. Die Anfänge liegen 1927 bei knapp 20 Genossenschaften selbstständiger Kaufleute wie Berninghaus Groeltern.

2003 wählte die Generalversammlung der Vontobel Holding AG Berninghaus für drei Jahre in den Verwaltungsrat dieser Schweizerischen Bank. Im Mai 2004 übernahm er als CEO den Vorsitz im Vorstand von Rewe Zentral AG und Rewe Zentralfinanz e.G. für einige Monate.

Vontobel bedient internationale Privatkunden. Die Züricher Bank aus 1936 beschäftigt global knapp 1.500 Mitarbeitende. Vontobel spezialisiert sich auch auf Vermögensverwaltung institutioneller Anleger. Weiterhin offeriert das Geldhaus gehobenes Investment Banking. Mitte 2015 verwaltet das Unternehmen über 140 Milliarden Schweizer Franken.

Denner und Migros

2007 trat Berninghaus in den Verwaltungsrat der Denner AG sowie der Rast Holding als Muttergesellschaft ein. Im Denner-Verwaltungsrat begleitete er schlielich die Übernahme Denners durch Migros, den führenden Schweizer Detailhändler. Danach übernahm Berninghaus die Rolle des Verwaltungsratspräsidenten von Denner.

Denner liegt unter den oberen drei Schweizer Unternehmen im Einzelhandel von Lebensmitteln. Die AG liegt seit 2009 komplett im Besitz des Migros-Genossenschafts-Bunds. Der Discounter bietet knapp 2.000 alltägliche Artikel mit einem von vier Produkten als Eigenmarke.

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Migros-Genossenschafts-Bund und weitere Mitarbeit

Februar 2008 berief Migros Berninghaus in die Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes. Zugleich übernahm er die Leitung der Handelsabteilung. Damit verantwortet Berninghaus zwölf Unternehmen und agiert als Verwaltungsratspräsident mehrerer AGs als auch Vizepräsident der Denner AG sowie Verwaltungsrat von M-Way, Hotelplan und Digitec.

 

 
 
 
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